Immer wachsam: Haben Sie ein Auge auf Ihre Daten

Die Schweiz wappnet sich gegen Cybercrime. Das lassen zumindest aktuelle Zahlen vermuten, nach denen die Schweiz ihren Platz auf der Liste der am meisten angegriffenen Ländern von Platz 47 in 2012 auf Platz 54 in 2014 verbessern konnte. Die Nachbarländer Deutschland und Frankreich haben es da mit ihrem Rang 6 beziehungsweise 14 schon deutlich schwerer. Verdeutlicht man sich allerdings die Kosten, die dahinter stecken, sprechen die Zahlen schon eine ganz andere Sprache: Schäden von rund 200 Millionen Schweizer Franken verursachen Angriffe auf die IT-Infrastruktur in Schweizer Unternehmen. Und nicht mehr nur Grosskonzerne sind davon betroffen: 22,8 Prozent der Schweizer kleinen und mittleren Unternehmen sind bereits Opfer einer Cyberattacke geworden. Auch haben es die Angreifer nicht nur auf Finanzinstitute abgesehen – ganz im Gegenteil: Manufacturing-Betriebe werden sogar deutlich häufiger angegriffen als Betriebe aus dem Finanzsektor. Vor allem die Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse der Unternehmen sind im Fokus der Cyberkriminellen, aber auch das Unterbrechen von Geschäfts- und Produktionsprozessen werden zunehmend interessanter für sie. Neben den Zielen werden auch die Taktiken der Angreifer immer ausgefeilter: Phishing-Mails gehören schon fast zum alten Eisen; Angriffe finden immer mehr über Mobilgeräte, soziale Netzwerke oder über Drive-by-Malware-Downloads statt.

Überblick: Mit diesen Begriffen sollten Sie sich vertraut machen

Account Harvesting: Abgreifen von Kontoinformationen für missbräuchliche Zwecke

 

 

Phishing: Abfangen von Informationen über scheinbar vertrauenswürdige Mails

 

 

Cookie: Nachverfolgung von Website-Einstellungen und Browserverlauf

 

 

Spyware: Installation von Spionagesoftware ohne Ihr Wissen

 

 

Verschlüsselung: Ein Muss für jeden, der mit sensiblen Daten arbeitet

 

 

Pharming: Umleitung des Datenverkehrs auf gefälschte Websites

 

 

Wurm: Selbstständige Verbreitung von Kopien über Netzwerke

 

 

Zombie (Bot): Gehackte Computer, die ohne das Wissen ihres Besitzers Attacken starten

Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Cyberbedrohungen und wie Sie Ihnen entgegnen.

 

Unkenntnis schafft Unsicherheit

Doch auch wenn die Schweizer Unternehmen ihr Ranking im internationalen Vergleich der Cyberattacken kontinuierlich verbessern, die Gefahr ist präsent und wird es auch bleiben. Und Angreifer nutzen Schwachstellen gnadenlos aus. Gut aufgestellt sind jene Unternehmen, die es erst gar nicht soweit kommen lassen. Für eine sichere digitale Abwehr müssen Unternehmer zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme durchführen – wo liegen die Schwachstellen und wie und mit welchen Lösungen lassen sie sich ausmerzen? Die Antwort auf die erste Frage ist schnell gegeben: Das grösste Einfallstor für Sicherheitsrisiken stellt nach wie vor der Nutzer dar. Laut einer Umfrage von Microsoft in Zusammenarbeit mit Ipsos MORI unter kleinen und mittleren Schweizer Unternehmen sendet ein Drittel der Befragten Angestellten firmeninterne Daten an ihre private Mail-Adresse – und ihre Chefs dulden das: 95 Prozent der Arbeitgeber wissen von dieser Praxis und nehmen das Risiko stillschweigend in Kauf.

Möglichkeiten von unterwegs zu arbeiten

Das scheint auch kein Wunder, denn das generelle Bewusstsein für die Bedeutung einer sicheren IT muss sich in den Köpfen erst verankern: Nur 15 Prozent der Befragten nennen die Datensicherheit als Priorität für ihr Unternehmen, nur wenig mehr (16 Prozent) erhoffen sich von einer verbesserten IT-Infrastruktur auch mehr Datensicherheit. Aber selbst wenn das Bewusstsein für die Gefahr vorhanden ist: Oft ist der bestehende Schutz mehr als ungenügend. Eine veraltete oder erst gar nicht installierte Antiviren-Software bietet Angreifern reichlich Spielraum in ihren kriminellen Aktivitäten. Schutzmassnahmen werden stattdessen oft nur reaktiv vorgenommen, wenn ein Angriff stattgefunden hat und der Schaden bereits angerichtet ist.

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Schützen Sie sich und Ihre Daten

Ist firmenintern das Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig die Schutzmassnahmen sind, können konkrete Details angegangen werden. Mit einer kurzen Checkliste lassen sich die wichtigsten Eckpunkte einer Security-Strategie ausmachen:

 

Checkliste: So schützen Sie sich effektiv

  • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter
  • Erstellen Sie sichere Kennwörte
  • Aktualisieren Sie Ihre Antiviren-Software
  • Schützen Sie auch alle mobilen Endgeräte
  • Lassen Sie sensible Daten nicht ausser Haus
  • Sorgen Sie für einen sicheren E-Mail-Verkehr
  • Verwenden Sie selbstaktualisierende Browser und Programme

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Unternehmenswerte schützen.

Schon mit wenig Aufwand schützen Sie Ihr Geschäft vor den mittlerweile alltäglichen Bedrohungen. Sorgen Sie dafür, dass alle Vorkehrungen immer auf dem neuesten Stand sind und Sie werden wenig Grund zur Sorge haben. Damit das auch in Zukunft so bleibt, unterstützt Microsoft mit der Digital Crimes Unit (DCU) den Kampf gegen die Internetkriminalität.

Nicht nur im Büro, auch auf Reisen müssen Sie dafür Sorgen tragen, dass Sie und Ihre Mitarbeiter stets auf der sicheren Seite sind. Lesen Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Daten unterwegs schützen.

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