Die besten Lifehacking-Tipps (unserer Meinung nach)

WIN14_Robert_Dell_05

Oder auch: 7 Strategien, um in der hektischen Arbeitswelt den Fokus nicht zu verlieren.

Wir sprechen viel über Zeitmanagement. Aber bei all unseren Anstrengungen vergessen wir einen wesentlichen Aspekt: den Fokus darauf, Aufgaben tatsächlich zu Ende zu bringen, anstatt immer zwischen mehreren Aufgaben zu wechseln. Selbst unser Gehirn ist mittlerweile an einen schnellen, reaktiven Modus gewöhnt. Manchmal muss man seinem Gehirn aber auch etwas Ruhe gönnen, um den Fokus auf das wirklich Wichtige zu richten.

Vereinbaren Sie einen Termin… mit sich selbst
Wenn Sie warten, bis ein Projekt wirklich dringend wird, bevor Sie sich an die Arbeit machen, dann ist es schon zu spät. Wer fokussiert arbeiten will, sollte den sogenannten „Dringlichkeitsstress“ vermeiden. Vereinbaren Sie einen Termin mit sich selbst, um nur an diesem einen Projekt oder dieser einen Aufgabe zu arbeiten. Lassen Sie sich von nichts und niemandem ablenken, auch nicht von den kleinen, dringenderen Dingen. Es sollte stets Priorität haben, dass dieser Termin auch wirklich immer eingehalten wird. Sie (und Ihr Gehirn) können sich somit auf eine echte „Me-Time“ freuen.

Schalten Sie einen Gang runter
Um den Fokus leichter auf das Richtige zu lenken, schauen Sie sich die Situation an und priorisieren sie Ihre Aufgaben und Projekte. Vielleicht ist das möglich, wenn Sie (früh am Morgen) ins Büro kommen oder kurz nach der Mittagspause. In beiden Fällen verhindern Sie, dass Sie gerade dann, wenn Sie sich konzentrieren müssen, von Quick Wins abgelenkt werden.

Machen Sie eine kurze Pause
Haben Sie Mühe, aus dem Get-it-Done-Modus rauszukommen, dann machen Sie eine kleine Pause. Machen Sie einen Spaziergang, auch wenn es nur für ein paar Minuten ist. Das wird Sie zur Ruhe bringen und Ihnen helfen, in einen kreativeren Modus zu gelangen. Wenn Sie vom Gas gehen, können Sie über die größere Idee oder das Projekt, das Sie umsetzen wollen, nachdenken. So können Sie auch strategischer denken (statt nur ausführend) und haben bereits eine erste Idee über die neue Vorgehensweise, wenn Sie sich an den Schreibtisch setzen.

Machen Sie nicht alles am selben Ort
Wählen Sie einen Ort, an dem Sie Ihre kleinen, dringendsten Aufgaben erledigen. Für Ihre wichtigen Sachen wählen Sie bewusst einen anderen Ort: einen Sitzungssaal, Ihr Zuhause, die Bibliothek oder die Kaffeebar. Beantworten Sie an diesem Ort keine E-Mails und erledigen Sie dort keine nicht dringenden Aufgaben. So trainieren Sie Ihr Gehirn darauf, dass Sie sich an Ihrem „Denkort“ auf wichtige Projekte konzentrieren. Genauso wie Ihr Gehirn darauf trainiert ist, zu schlafen, wenn Sie sich ins Bett legen. Noch besser ist es, wenn Sie einen Ort ohne Internetzugang wählen.

Entfernen Sie sich von Ihrem Computer
So wie Ihr Gehirn eine Assoziation zwischen einem Ort und einer mentalen Aktivität herstellen kann, ist das auch der Fall, wenn Sie vor einem Bildschirm sitzen. Wenn Sie kreativ sein sollen und merken, dass Sie auf Ihren Bildschirm starren, dann probieren Sie ein anderes Medium aus. Nehmen Sie einen Stift und ein Blatt Papier und ordnen Sie Ihre Gedanken oder zeichnen Sie auf eine Tafel. Dies wirkt auf den ersten Blick umständlicher, weil Sie Ihre Notizen danach noch abtippen müssen, aber es hilft Ihnen, schneller zu Ergebnissen zu kommen, weil Ihr Gehirn von Anfang an in den richtigen Modus schaltet.

Wechseln Sie zwischen Wichtigem und Dringendem
Führen die obigen Tipps nicht zum Erfolg, dann können Sie probieren, zwischen der wichtigen und der dringenden Aufgabe zu wechseln. Arbeiten Sie zehn Minuten an Ihrem wichtigen Projekt und danach fünf Minuten an den dringenden Sachen. Oder gehen Sie nach dem Teile-und-Herrsche-Prinzip vor: Erledigen Sie eine wichtige Aufgabe in Ihrem Projekt zur Gänze, bevor Sie sich erlauben, einige Mails zu beantworten. Dies ist nicht die effizienteste Weise, um eine wichtige Aufgabe zu erledigen, aber wenn es Ihnen hilft, loszulassen, ist es doch die effektivste.

Nutzen Sie den „Gruppenzwang“ in positiver Weise für sich
Ein zweites „Fallback“-Szenario ist, einen Kollegen zu bitten, gemeinsam mit Ihnen die Verantwortung zu tragen. Vielleicht sitzen Sie im selben Boot und der Kollege hat auch Mühe, Zeit für sein wichtiges Projekt zu finden. Reservieren Sie eine gewisse Zeit (1 Stunde) in Ihren Kalendern und zwingen Sie sich, gemeinsam an Ihren jeweiligen wichtigen Projekten zu arbeiten. Oder sprechen Sie mit Ihrem Chef und notieren Sie einige Check-ins in Ihrem Kalender, zu denen Sie Updates über Ihr Projekt geben. Diese Vorgehensweise verwandelt Ihre wichtige Aufgabe in eine dringende – und Sie sind schon daran gewöhnt, solche Aufgaben schnell zu erledigen.

Es wird natürlich immer eine wichtige Nachricht auf Ihrem Handy oder PC eingehen, aber hoffentlich helfen diese Schritte Ihnen, Zeit zu finden. So können Sie den Fokus auf die weniger dringenden, aber wichtigen Aufgaben lenken.

Haben Sie auch noch zusätzliche Tipps? Dann teilen Sie uns diese mit, in der untenstehenden Kommentarfunktion.

 


Weiterführende Informationen und Links:

Icon_Work-Smart-Scan_100x100

Icon_KMU-Webseite_100x100

Icon_KMU-Newsletter_100x100

Icon_KMU-Blog_100x100

Icon_IT-Partner_100x100

An der Unterhaltung teilnehmen

0 Kommentare

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.