CeBIT 2016: Vernetztes Wissen, smartere Produktion

logo_cebit-50x50Aus unserer Sicht sind es sieben Faktoren, die für Unternehmenserfolge im Zeitalter der Digitalisierung sorgen. Diese sieben Faktoren stehen dann auch im Mittelpunkt unseres Messeauftritts während der Cebit 2016, die wieder im Zeichen der digitalen Transformation steht.
Das Wissen der Mitarbeiter und eine flexible, intelligente Produktion sind zwei Bereiche, die Unternehmen einen deutlichen Vorsprung gegenüber ihren Konkurrenten verschaffen. Schließlich ist Wissen anerkannt als vierter Produktionsfaktor neben Arbeit, Boden und Kapital. Deshalb besteht für Unternehmen ein Interesse daran, den eigenen Wissenstand zu erfassen und nutzbar zu machen. Ebenso, wie ein ökonomisch handelndes Unternehmen Arbeitskräfte, Rohstoffe oder Kapital nicht brach liegen lassen würde. Kein Wunder also, dass „Wissen“ einer unserer sieben Faktoren für Unternehmenserfolg ist in der Digitalisierung und dem digitalen Wirtschaftswunder.

Wissen: Sammeln und austauschen

WissenJeder einzelne Mitarbeiter sammelt während seines Arbeitslebens Wissen an – für Unternehmen jeder Größe kann dies eine wichtige Ressource werden. Gerade weil die Digitalisierung mit etablierten Paradigmen aufräumt und die Geschäftswelt durchwürfelt, kann das Know-How der einzelnen Angestellten immer wieder für Überraschungen sorgen. Aber: Die Mitarbeiterfluktuation lag 2005 bei durchschnittlich 13 Prozent, was einen Austausch der kompletten Belegschaft in siebeneinhalb Jahren bedeuten würde. Im IT-Sektor lag die Quote laut IHK Frankfurt/Main sogar bei 30 Prozent. Unternehmen müssen das Wissen der Mitarbeiter also sichern, so dass es nicht nur in deren Köpfen verbleibt.

Um im Wandel der Digitalisierung zu bestehen, sollten Unternehmen ihre Angestellten ermutigen, ihr Wissen auszuweiten, egal ob über Bücher, Fortbildungen, externes Coaching oder online Webinare. Noch wichtiger ist es allerdings, das Wissen mit anderen zu teilen und dem Unternehmen zugänglich zu machen.

Hier können Werkzeuge helfen wie klassische E-Mail-Kommunikation, Sprach- und IM-Kommunikation, Datenaustausch per Onlinespeicher oder Diensten wie SharePoint oder ein eigenes, unternehmensweites Social-Media-Netzwerk. Suchfunktionen in Betriebssystemen machen es später einfacher, das abgelegte Wissen wieder zu finden.

Und das Beste: Sie müssen im Zweifel nicht einmal neue Software installieren. Die meisten Produkte können Sie über die Cloud nutzen, Office 365 etwa beinhaltet alle notwendigen Features und lässt sich für jeden Nutzer einzeln zukaufen – so wird die Cloud zu einer zukunftssicheren Infrastruktur für Unternehmen jeder Größe.

Smarte und vernetzte Produktion

Gerade im Entwickler-Umfeld werden Produktionszyklen immer kürzer: Neue Apps sollen schnell in den App-Stores landen, neue Software-Versionen für Nutzer und Kunden verfügbar sein. Dazu kommt die physische Welt: Industrie 4.0 und das Internet of Things schicken sich an, die Produktionsumgebungen zu revolutionieren. Innovative neue Systeme – etwa 3D Drucker oder günstige Entwicklungshardware – machen es einfach, Ideen auszuprobieren und Prototypen zu testen.

Genauso wie beim Thema Wissen profitiert auch die Produktion vom Thema Vernetzung und Kollaboration. Entwickler und Designer können effektiv zusammenarbeiten, Daten und Informationen austauschen und mit unterschiedlichen externen Anbietern zusammenarbeiten. Wie die Zukunft aussehen kann, zeigt etwa unsere Hololens: Die digitale Brille erweitert das Blickfeld um eine digitale Ebene und verschmilzt die echte und die digitale Welt.

Wie baue ich Wissensmanagement eigentlich auf?

Eine bewährte Methode zur Integration des Wissensmanagements in einer Organisation ist die Working Out Loud-Methode. Sie ist eine transparente, offene Zusammenarbeit im Netzwerk und Schlüsselqualifikation in einer vernetzten Arbeitswelt.

Die fünf Kernelemente von Working Out Loud werden von John Stepper wie folgt beschrieben:

  1. Deine Arbeit sichtbar machen – Arbeitsergebnisse, auch Zwischenergebnisse, veröffentlichen.
  2. Deine Arbeit verbessern – Querverbindungen und Rückmeldungen helfen deine Ergebnisse kontinuierlich zu verbessern.
  3. Großzügige Beiträge leisten – biete Hilfe an, anstatt Dich großspurig selbst darzustellen.
  4. Ein soziales Netzwerk aufbauen – so entstehen breite interdisziplinäre Beziehungen, die Dich weiterbringen.
  5. Zielgerichtet zusammenarbeiten – um das volle Potenzial der Gemeinschaft auszuschöpfen.

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Ich lade Sie herzlich ein, uns in Halle 4 während der Cebit 2016 zu besuchen – und mit uns über das neue Arbeiten, die Deutsche Cloud und das Thema Digitalisierung zu diskutieren. Bereits heute können Sie sich für eine unserer Standführungen „Themenführung Mittelstand“ kostenlos anmelden und erfahren in welchen Bereichen ein Digitales Wirtschaftswunder schon heute stattfindet.

Viele Grüße

Ihr

Frank Maenz

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