Lohnt sich die Cloud für mein Unternehmen?

Lohnt sich die CloudSicherlich ist Ihnen die Argumentation auch schon begegnet: Cloud-Dienste senken Kosten im Vergleich zum Betrieb einer Anwendung oder eines Dienstes im eigenen Rechenzentrum. Diese Aussage liegt ja irgendwie auch auf der Hand: Schließlich müssen keine Lizenzen mehr gekauft, keine Server angeschafft sowie gewartet werden und auch die sonstige Pflege der Infrastruktur gestaltet sich einfacher. Insbesondere kleinere und mittelgroße Unternehmen sowie natürlich Start-ups sind von daher prädestinierte Cloud-Kunden. Aber wie viel genau ist denn nun „günstiger“ eigentlich? Und lohnt sich die Cloud fürs eigene Unternehmen?

50 Prozent niedrigere Kosten?

Ohne konkrete Zahlen lässt sich sicherlich kein Unternehmens- oder IT-Verantwortlicher auf den Umzug in die Cloud ein. Hier gibt es inzwischen Hilfe: Cloud-Angebote sind lange genug am Markt, um seriöse Vergleichsrechnungen anstellen zu können. So wie zum Beispiel in diesem Gastbeitrag eines IT-Beraters auf der Webseite des Mittelstandswikis, in dem er die Kosten einer klassischen KMU-Infrastruktur für Microsoft Office mit dem Cloud-Angebot Office 365 vergleicht. Ergebnis über einen Zeitraum von drei Jahren: beinahe 50 Prozent niedrigere Kosten. In diesem Fall lohnt sich die Cloud unbestritten.

Cloud Kosten vergleichen fur Ihr Unternehmen
Lohnt sich für Sie ein Umstieg in die Cloud? Rechnen Sie selbst nach mit unserem Cloud-Kostenvergleichsrechner.

Dieser Wert mag vielen als extrem hoch vorkommen. Aber wie die Unternehmensberatung Experton durch Analyse von 150 IT-Projekten ermittelt hat, erzielen Nutzer einer Managed Cloud eine Kostenersparnis von durchschnittlich 25 Prozent gegenüber dem Betrieb einer eigenen IT-Infrastruktur.

Kunden, die exakt auf ihre eigenen Bedürfnisse abgestimmte Vergleichszahlen für den Betrieb einer Microsoft-Office-Infrastruktur wollen, stellen wir inzwischen hierfür einen eigenen Kostenvergleichsrechner zur Verfügung. Geben Sie einfach die Eckdaten ihrer Infrastruktur ein beziehungsweise den gewünschten Leistungsumfang und der Rechner stellt die jeweiligen Investitionen gegenüber. Sie sehen jeweils die zugrunde liegenden Rohdaten, so dass Sie zur Not Anpassungen an Ihre eigenen Hardware- und Betriebskosten mit einrechnen können. So bekommen Sie ganz schnell die Antwort auf die Frage „Lohnt sich die Cloud für meine Organisation?“.

Mehr als nur ein Kostenvorteil

Ein Kostenfaktor lässt sich nur schwer einpreisen – ist aber immens wichtig. Die Rede ist von den Kosten, das eigene Rechenzentrum – und damit die darin gespeicherten Daten – abzusichern. Tun sich die meisten Unternehmen noch vergleichsweise leicht mit physischer Sicherheit – Brandschutz, Einbruchschutz –, wird es spätestens bei der IT-Sicherheit kitzelig. Denn angesichts der schieren Bandbreite an Angriffstechniken sind nur noch ausgewiesene Spezialisten in der Lage, zusammen mit den passenden (und oft teuren) Schutzlösungen den Überblick zu behalten. Dazu kommt, dass diese Schutzlösungen sich ohne dieses Spezialwissen weder hinreichend wirksam bedienen, noch überhaupt auswählen und einkaufen lassen.

Cloud-Anbieter sorgen für Sicherheit

Diese Herausforderung kann man als Unternehmen entweder durch das Auslagern dieser Tätigkeiten an einen Dienstleister (Managed Service) erledigen. Oder eben durch den Einsatz eines Cloud-Anbieters. Man muss kein IT-Sicherheitsfachmann sein um zu wissen, dass die IT-Sicherheitskompetenz bei einem Cloud-Anbieter größer ist als bei einem KMU oder Start-up – wenn der Geschäftszweck des Unternehmens nicht gerade im Umfeld von IT-Security angesiedelt ist.

Ohne Fachwissen rund um IT-Sicherheit geht es natürlich trotz Cloud-Einsatz nicht im eigenen Unternehmen. Denn die Anwender sollten ja regelmäßig über aktuelle Angriffsmethoden informiert werden. Damit der fatale Klick auf den E-Mail-Anhang oder die Phishing-URL ausbleibt und so die Schutzmechanismen des Cloud-Providers gar nicht erst ans Werk müssen.

Was kostet der Schritt in die Cloud für Ihr Unternehmen? Rechnen Sie selbst nach – nutzen Sie unseren Cloud-Kostenvergleichsrechner.

Wie gehen andere Unternehmen den Schritt in die Cloud?

Lesen Sie in unserem Kundenbeispiel der BM Green Cooling GmbH, wie das Unternehmen im Zuge der Modernisierung der IT-Infrastruktur auf einen lokalen E-Mail-Server verzichtet und stattdessen   auf die Microsoft Cloud-Lösung Office 365 setzt. Durch die professionelle Unterstützung des Cloud-Solution-Spezialisten hahn IT wurden die Postfächer der Mitarbeiter reibungslos im laufenden Betrieb zu Exchange Online migriert. So konnte die ortsunabhängige Zusammenarbeit bei BM Green Cooling optimiert werden oder um es mit den Worten von Eberhard Knödler, Geschäftsführer des Unternehmens zu beschreiben: „Mit Office 365 ist uns ein Quantensprung bei der Professionalisierung der ortsunabhängigen Zusammenarbeit gelungen.“ Hier finden Sie das ausführliche Kundenbeispiel.

 

Steigen Sie in die Konversation ein

2 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  1. Den bewährten Link zum Kostenvergleich zum Serverbetrieb von Office Pro, Exchange und ggf. SharePoint versus Office 365 habe ich schon häufig aufgerufen. Doch wiederholt komme ich ins Grübeln, denn wo bitte stehen noch physikalische Server, wie bei einem aktuellen Interessenten, der eine Hyper-V-Umgebung bereitstellt. Kleinere Unternehmen werden sie noch besitzen, okay. Meine Interessenten tun sich schwer, ihre Betriebskosten zu ermitteln. Welche Kalkulation ist für virtuelle Umgebungen zu empfehlen?

  2. Hallo Herr Wittwer,
    vielen Dank für Ihre Frage, für die ich bei meinen Cloud und Enterprise Kollegen nochmal nachgefragt habe.

    Die Betriebskosten einer Umgebung setzten sich in den meisten Unternehmen zusammen aus der benutzten Infrastruktur (HW Server/ oder auch virtuelle Server) und Leistung von Administratoren um die Umgebung am Laufen zu halten. Auch wenn der Kunde HyperV Server bereitstellt, hat er Hosts auf denen diese laufen. Ein Virtualisierungshost ist im Regelfall einiges teurer als ein Standalone HW Server und den Löwenanteil der Kosten machen die Adminkosten aus. Daher ist der Kostenvergleichsrechner in unserem Fall auch im Fall einer virtuellen Umgebung für eine erste Einschätzung valide.

    Viele Grüße