Nach Lehrbuch: Drei wichtige Kundentrends für Einzelhändler

Kundentrends für EinzelhändlerMittelgroße Einzelhändler sehen stärkerer Konkurrenz denn je gegenüber: Große Ketten wie Real oder Edeka üben großen Preisdruck aus, dem kleinere Läden erst einmal standhalten müssen. Gleichzeitig wachsen Online-Händler wie Amazon oder Otto extrem schnell. Sie locken Kunden aus aller Welt an dank riesiger Sortimente und flotter Lieferung. De facto kauften im Jahr 2015 7,1 Prozent aller Konsumenten weltweit täglich online ein. 60 Prozent der Online-Käufer wählen ihren bevorzugten Händler aufgrund des niedrigen Preises (Quelle: PWC Total Retail 2016 Global Report). Wie können sich nun mittelgroße Händler zur Wehr setzen und in einer Welt gewinnen, in der hauptsächlich der beste Online-Preis zählt? Welches sind die relevanten Kundentrends für Einzelhändler? Gut, dass Sie fragen.

Keine abwandernden Kunden mehr

Die vielleicht größte Herausforderung für Einzelhändler ist die Bestandsführung. Im vergangenen Jahr waren laut einer Studie nicht verfügbare Waren (Out of Stock) in den USA verantwortlich für 634 Milliarden US-Dollar entgangenen Handelsumsatz und Überbestände sorgten für 471 Milliarden US-Dollar Miese. In Deutschland liegen die Zahlen niedriger, aber sehr wahrscheinlich im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Weiß ein Händler also, wann er was auf Lager haben sollte, verschafft ihm dies einen riesigen Wettbewerbsvorteil – denn er kann dann verkaufen, wenn der Kunde zum Kauf bereit ist. Ist ein Produkt nicht im Angebot, finden es Kunden bei anderen Händlern – entweder online oder in der Umgebung – noch bevor sie den Laden verlassen haben. Erfolgreiche Händler erfassen Kunden- und Absatzdaten, erkennen und visualisieren wichtige Trends und optimieren ihre Lagerbestände entsprechend. Gelingen kann dies zum Beispiel mittels unserer Lösung Microsoft Power BI.

Personalisierung macht den Unterschied

Einer Studie der Leipziger 2b Ahead Think Tank GmbH zufolge gehört dem personalisierten Einkaufserlebnis die Zukunft im Einzelhandel. Dem kanadischen Independent Retail Report (The 2014 Independent Retail Report. LoyaltyOne and the Retail Council of Canada) zufolge bevorzugen 68 Prozent der Kunden den örtlichen Händler, der personalisierte Produkte und Dienste bietet – selbst wenn er ein wenig teurer ist. Etliche andere Studien kommen zum gleichen Ergebnis: Kunden wollen Personalisierung. Das ist eine tolle Nachricht für kleine, örtliche Läden. Auch wenn sie nicht mit der Einkaufsmacht von Real oder Amazon mithalten können, können sie durch personalisierte Angebote die Gunst ihrer Kunden gewinnen. Die kanadische Studie sagt aber auch, dass nach Ansicht der Kunden nur ein kleiner Teil der Händler nach dem ersten Kauf tatsächlich auf den Kunden zugeschnittene Angebote unterbreitet. Mittelgroße Händler gelangen zum personalisierten Angebot durch den Mix aus gutem, altem Kundenservice und moderner Technik für das Customer Relationship Management (CRM).

Clevere, mit dem Smartphone ausgestattete Kunden

Die bereits erwähnte Studie von 2b Ahead listet verschiedene Beispiele, wie stationäre Händler sich die Smartphones in den Taschen ihrer Kunden zunutze machen – und damit einen der Kundentrends für Einzelhändler. 65 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland nutzen das Smartphone außer Haus, um sich zu informieren – und natürlich auch zur Produktrecherche. Aber: Kaum ein Einzelhändler nutzt mobile Endgeräte, um seine Kunden besser beraten zu können. Das heißt, dass die Kunden zumeist besser informiert sind als die Berater, die ihnen eigentlich zur Seite stehen sollten. Damit Händler also das meiste aus dem Ladenbesuch ihrer Kunden machen können, müssen sie ihre Verkäufer mit den für aktuelle, relevante Bestands- und Produktauskünfte notwendigen Werkzeugen ausstatten. Und welches Business-Gerät am besten zu den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter im Arbeitsalltag passt, finden Sie mittels unseres Device-Finders in drei Schritten heraus.

Weitere Informationen zu unseren Lösungen für mittelgroße Händler finden sich hier.

 

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