Fünf Cloud-Mythen: Schluss mit Gerüchten, hier sind Fakten

Cloud-MythenDie Vorteile von Cloud-Diensten sind hinlänglich bekannt: Flexibel, kostengünstig, und skalierbar. Ihnen entgegen stehen oftmals Halbwahrheiten, Bedenken und Unsicherheit. Um eine Entscheidung zu treffen, ob ein Wechsel in die Cloud das Richtige für Ihr kleines oder mittelständisches Unternehmen ist, sollten Sie alle Fakten kennen. Daher wollen wir in der Gerüchteküche aufräumen. Und in den Köpfen Mythen durch Fakten ersetzen. Wer sich die Cloud-Mythen lieber per Video anschauen will, für den haben wir diesen Clip:

Cloud-Mythen verschiedenster Art

In diesem Beitrag wollen wir die fünf am häufigsten an uns heran getragenen Mythen rund um (Microsoft) Cloud-Dienste durch Fakten widerlegen. Zuallererst wäre da die Behauptung, dass beispielsweise Office 365 nur online und per Browser nutzbar ist. Das ist falsch. Natürlich können Abonnenten von Office 365 beispielsweise wie gewohnt die Desktop-Varianten von Word, Excel, Outlook & Co. installieren. Und ohne Internetzugang offline damit arbeiten.

Cloud-Mythos 1: Nicht nur online – aber auch

Anders als bei den früher gängigen Einzelplatzlizenzen kann jeder Anwender von Office 365 die Services nicht nur auf seinem stationären Gerät nutzen. Sondern vielmehr auf fünf Desktop-Rechnern (Windows oder Mac) gleichzeitig. Und obendrein noch auf fünf mobilen Endgeräten wie Tablets und fünf Smartphones – insgesamt also auf 15 Endgeräten gleichzeitig. Wir nennen das nutzerbasierte Lizensierung. Ein Nutzer kann so mit einer Lizenz sämtliche seiner persönlichen Endgeräte ausstatten. Zusätzlich bringt Office 365 aber auch Services mit wie E-Mail-Postfächer via Exchange Online (50 GB pro Postfach), Dokumentenmanagement mit SharePoint Online, persönlicher Onlinespeicher via OneDrive for Business (1 TB pro Anwender) oder Skype for Business für Chat, Instant Messaging und Videokonferenzen. Es vereint also das Beste aus den Welten „Online“ und „Offline“.

Cloud-Mythos 2: Ich verliere die Kontrolle

Viele Administratoren oder Unternehmensverantwortliche haben das Gefühl, dass sie die Kontrolle über ihre Infrastruktur verlieren und den Betrieb in fremde Hände geben müssen. Und ja, natürlich haben sie nichts mehr mit dem Betrieb und der Wartung von Servern und Betriebssystemen zu tun. Ein Kontrollverlust ist das aber nicht. Im Gegenteil. Durch den Wegfall dieser Tätigkeiten bleibt mehr Zeit, um sich um die Anwender vor Ort zu kümmern. Zudem liegt es vollkommen in der Hand der IT-Verantwortlichen zu entscheiden, wo die Daten gespeichert werden: Lokal, in der Cloud, oder hybrid.

Cloud-Mythos 3: Nur lokale Speicher sind sicher

Entscheider sollten im Zusammenhang mit Datenspeicherung eines immer beachten: Das Absichern von IT-Infrastrukturen ist nicht nur ein Vollzeitjob. Fehlt es an Zeit oder Wissen, kommt es zu Lücken. So dauert es oftmals ein Jahr, bis ein vom Anbieter bereitgestelltes Update installiert wird oder Sicherheitslücken in Unternehmen erkannt werden. Kriminelle benötigen aber nur wenige Minuten der Schutzlosigkeit, um ins Netzwerk einzudringen. Ist es von daher nicht einleuchtend, einem professionellen Anbieter das Absichern zu überlassen? Wir nehmen IT-Sicherheit immens ernst. So garantieren wir eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent. Zudem erfüllen wir alle gängigen Anforderungen an Datenschutz und Compliance. Das können wohl nur die wenigsten IT-Teams in KMU von sich behaupten. Schlicht, weil ihnen die Zeit hierfür fehlt.

Cloud-Mythos 4: Kriminelle und Behörden bekommen Zugriff auf meine Daten

Nein, bekommen sie nicht. Zum einen, weil wir unsere Systeme bestmöglich gegen Eindringlinge sichern. Zum anderen, weil das IT-Team unserer Kunden die volle Kontrolle darüber hat, wer wann auf welche Daten zugreifen darf und was wie verschlüsselt wird. Microsoft nutzt keinerlei Kundendaten für Werbezwecke und Kunden wissen immer, was mit ihren Daten passiert. Sofern wir damit nicht gegen geltendes Recht verstoßen, geben wir keine Daten an Behörden direkt heraus. Sondern leiten deren Anfragen immer an die betroffenen Kunden weiter.

Dazu kommt, dass Microsoft mit der Microsoft Cloud Deutschland eine Infrastruktur für Dienste wie Azure, Office 365 oder Dynamics 365 geschaffen hat, die alle Vorgaben des deutschen Datenschutzrechts erfüllt. Mehr zu den Aufgaben des Datentreuhänders und der Microsoft Cloud Deutschland haben wir auf eigenen Seiten zusammen getragen.

Cloud-Mythos 5: Entweder alles in die Cloud, oder nichts

Entweder Cloud – oder lokal. Viele Anwender glauben, dass sie entweder alle Anwendungen in die Cloud verlagern, oder weiterhin in Gänze mit lokal betriebenen Servern arbeiten müssen. De facto bestimmen sie aber selbst, wann sie welchen Dienst wo betrieben. Niemand muss über Nacht alles in die Cloud migrieren. Der derzeit gängigste Weg ist der Parallelbetrieb von lokalen und Cloud-Diensten in Form einer hybriden Lösung. So lagern viele Unternehmen beispielsweise Ihren E-Mail-Server in Form eines Hosted-Exchange-Angebots in die Cloud aus, betreiben aber Datenbank- und Fileserver weiterhin lokal. Das Tempo der Migration bestimmt jeder Anwender dabei selbst.

Sollten Sie noch mehr Fakten wünschen rund um unsere Cloud-Angebote, in unserem eBook haben wir weitere Mythen rund um den Wechsel in die Cloud aufgedeckt.

Jetzt mal Hand aufs Herz: Hat sich Ihre Meinung bezüglich unserer Cloud-Dienste nach dem Lesen geändert? Welche Fragen haben Sie noch bezüglich Cloud-Diensten? Schreiben Sie uns einen Kommentar!

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