Hybride Cloud: Windows Server in beiden Welten nutzen – und sparen

Cloud-MythenIn Rechenzentren – gleich welcher Unternehmensgröße – geht es hybrid zu: Ein Teil der Server wird noch lokal betrieben, der Rest läuft bereits in einem Cloud-Rechenzentrum. Hybride Cloud eben. Denn nur die wenigsten Unternehmen entscheiden sich ihr komplettes Rechenzentrum quasi über Nacht in die Cloud zu verlagern.

Die Gründe für die hybride Cloud sind vollkommen nachvollziehbar. Um in diesem Zusammenhang das Thema „Lizenzen für Windows Server“ durch den hybriden Einsatz der Server nicht noch zusätzlich zu verkomplizieren, hat Microsoft den Azure Hybrid Use Benefit (AHUB) konzipiert. AHUB sorgt, vereinfacht gesagt, nicht nur dafür, dass Sie Ihre für den lokalen Einsatz gekauften Windows-Server-Lizenzen auch in der Cloud nutzen können und so Ihre Investitionen schützen. Sondern AHUB spart auch bis zu 50 Prozent der Betriebskosten, die für den Cloudeinsatz anfallen. Der sanfte Umstieg in die Cloud ist also nicht nur organisatorisch leichter, sondern lohnt sich auch finanziell.


(Update vom 19.10.2017) –  Beratungsangebote zu hybriden Cloudlösungen: Profitieren Sie von den Workshop- und Beratungsangeboten unserer führenden Cloud-Lösungspartner zum Azure Hybrid Use Benefit und machen Sie so den nächsten großen Schritt in Ihrer digitalen Reise.
Mehr zur Unterstützung durch Cloud-Experten erfahren.


Parallelbetrieb? Kein Problem

Verfügbar ist AHUB für die Versionen Windows Server Datacenter und Standard. Voraussetzung ist, dass Sie Software Assurance nutzen, die durch Azure Hybrid Use Benefit noch wertvoller wird. Im Fall der Datacenter-Variante können Sie gleichzeitig eine lokale und eine Cloud-Instanz des jeweiligen Servers laufen lassen. Geld sparen Anwender aber mit beiden Lizenztypen: Mittels Azure Hybrid Use Benefit in der Microsoft-Cloud betriebene Server werden auf Basis der Compute Rate für Linux-Server berechnet. Diese liegen unter denen für Windows-Server, so dass Einsparungen von bis zu 50 Prozent möglich sind. Ein Beispiel hierzu:

Hier noch einige Details zu Azure Hybrid Use Benefit:

  • Pro 16-Kern-Lizenz oder 2-Prozessoren-Lizenz von Windows Server Datacenter und Windows Server Standard können zwei Windows-Server-Instanzen mit bis zu acht Kernen laufen oder eine Instanz mit bis zu 16 Kernen. Berechnet wird jeweils die Compute-Rate für Linux (Base Compute Rate). Mehr CPU-Kerne sind durchs Verknüpfen von Lizenzen jederzeit machbar.
  • Windows Server Standard Edition-Lizenzen können entweder lokal, oder in Azure genutzt werden
  • Windows Server Datacenter-Lizenzen können mittels AHUB parallel lokal und in Azure laufen

Und so können Sie den Azure Hybrid Use Benefit nutzen

Es gibt mehrere Wege, wie Sie Ihre Windows Server virtuell mit dem Azure Hybrid Use Benefit bereitstellen können. Eine Möglichkeit ist der Azure Marketplace. Hier können Sie sich das passende Server-Image heraussuchen und Ihre Workloads nach wenigen Schritten im Azure-Portal bereitstellen.

Unterstützung einholen

Wenn Sie Unterstützung bei diesen Schritten benötigen, stehen Ihnen Microsoft-Partner zur Verfügung, die Ihnen Beratung und Hilfe anbieten. Nachstehend eine Auswahl an qualifizierten Microsoft-Partnern für den Aufbau und der Integration von Microsoft Azure Hybrid Umgebungen mit AHUB

Tec Networks GmbH
SMEA IT Services GmbH
LANdata IT-Solutions GmbH & Co. KG
aConTech Enterprise IT-Solutions GmbH
Abtis GmbH

CeBIT Teamarbeit


Azure-Dienste einfach mal ausprobieren

Wenn Ihre IT-Verantwortlichen Azure und die dazugehörigen Dienste einfach mal unverbindlich ausprobieren möchten, nutzen sie am besten den kostenfreien Testzugang von Microsoft: https://azure.microsoft.com/de-de/free/ Für Kunden mit speziellen Anforderungen an Datenschutz und Compliance (Stichwort: Deutsche Cloud) besteht außerdem die Option, Azure-Dienste auch aus deutschen Rechenzentren zu beziehen: https://azure.microsoft.com/de-de/overview/clouds/germany/