Aus alt mach neu. Wie Sie durch die Modernisierung von Datenbanken Geld sparen und Leistung optimieren

Datenbanken modernisierenMit der Auslagerung von Datenbanken in die Cloud können Unternehmen ihre IT-Kosten deutlich senken. Im Vergleich zu lokalen – On-Premise – SQL Servern, ist sogar mit Einsparungen von um die 60% auszugehen. Wenn bei der Lösung zudem noch die Option der Microsoft Cloud Deutschland genutzt wird, fällt auch für datensensible Branchen jede Hürde. Wie verhältnismäßig einfach und schnell der Wechsel in die Cloud funktionieren kann, zeigt das Beispiel von Azertra, für die der Microsoft Lösungspartner aConTech eine praktische Zertifizierungslösung entwickelt hat. Die App „CertTracker“ unterstützt Kunden bei der Vorbereitung und Durchführung von Zertifizierungen, wie z.B. BSI-Grundschutz, VdS Cyber Security und ISO27001. Dabei gehen die Anwender mithilfe einer klar strukturierten und zentralen Oberfläche mit allen wichtigen Informationen durch den Anforderungskatalog der Normen, bilden Risikoanalysen, Richtlinien und Verfahren ab und werden Schritt für Schritt entlang aller Meilensteine bis zum (wiederkehrenden) Audit begleitet. Stefan Zenkel, Geschäftsführer der aConTech Enterprise IT-Solutions GmbH, berichtet.

Gute Idee, schnelle Umsetzung: Wie ein Datenbank-Projekt in der Cloud umgesetzt wurde

Ausgangslage: Derzeit werden bei Azertra tatsächlich für jeden Kunden einzelne PaaS Azure SQL-Datenbanken genutzt. Im Vordergrund steht ein über Azure Web Services bereitgestellter Webserver, der die Kundenanfragen, die in Certtracker landen, bedient, sortiert und weiterleitet. Die Anforderung des Kunden war hier zunächst, dass alle Daten ausnahmslos am Standort Deutschland liegen. Dann wurde jedoch realisiert, dass die viele Kunden bereits in der globalen Cloud unterwegs sind.

Die Lösung: Der Clou der umgesetzten Lösung / Jeder einzelne Kunde besitzt seine eigene Datenbank in einem deutschen Rechenzentrum, der Microsoft Cloud Deutschland. Die Anmeldeverwaltung aber findet trotzdem im globalen Azure Active Directory (AD) statt, dort, wo auch der Webserver steht. Das bedeutet: Sensible Daten unterliegen strengsten Datenschutzbedingungen bei höchster Datensicherheit, weil sie in zwei hochmodernen Rechenzentren in Frankfurt am Main und Magdeburg gelagert werden und zu keinem Zeitpunkt den Standort Deutschland verlassen. Mit der T-Systems wacht ein Unternehmen mit deutschem Gerichtsstand als Datentreuhänder über die Einhaltung der strengen Datenschutzregelungen. Dadurch, dass die Anmeldeverwaltung aber in der globalen Cloud stattfindet, kann der Kunde trotzdem sein bereits vorhandenes Azure AD bzw. seine Office 365 Anmeldeumgebung weiterhin nutzen. Damit lässt sich eine Kosten- und Latenzoptimierung erreichen, weil die Webserver trotzdem immer nah am Kunden stehen können.

Projektdauer: Gedauert hat das ganze Projekt tatsächlich nur 4 Wochen. Die schnelle Integration und konsequente Fokussierung auf die Nutzung einzelner Azure Plattform Dienste beim CertTracker haben merklich dazu beigetragen, Zeit und Geld zu sparen. Ist bereits ein komplexes System aus IT-Lösungen und Datenbanken vor Ort beim Kunden vorhanden, dass in die Cloud überführt werden muss, dann dauern Projekte aufgrund der Abstimmung lokaler Infrastruktur, organisatorischer Besonderheiten und der Abhängigkeit zwischen vielen lokalen Systeme in der Regel um einige Zeit länger. Bei komplexen Migrationsprojekten ist dann eher mit einem halben bis dreiviertel Jahr für die Projektumsetzung zu rechnen.

                                                                                                                                                                                         
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Jedes Projekt ist anders und hängt stark von der existierenden Umgebung sowie der Struktur beim Kunden ab. Als Microsoft Azure Partner des Jahres verfügen wir über Erfahrung aus einer Vielzahl von kleinen und großen Cloud-Projekten und denken von Anfang an Cloud. Eine simple Migration lokaler Ressourcen reicht dabei nicht aus und würde dem Cloud-Gedanken widersprechen. Hierzu bieten wir allgemeingültige Workshops, wie moderne Cloud-Architekturen für Anwendungen aller Art heute aufgebaut sind.

Schrittweise in die Cloud – so unterstützen wir

Wir als Lösungspartner werden meist dann gerufen, wenn der Kunde sich bereits Gedanken gemacht hat und seine IT modernisieren möchte. Man hat sich also bereits grundsätzlich mit Cloud-Lösungen auseinandergesetzt und möchte mehr zu den Umsetzungsmöglichkeiten erfahren. Der typische nächste Schritt ist dann die Durchführung eines Workshops. In diesen Workshops werden gemeinsam die Vorteile von Cloud-Datenbanken für das konkrete Kundenprojekt herausgearbeitet – immer verfügbar, stabiler, skalierbar und in der Regel auch erheblich günstiger etc. Dabei werden Schnittstellen im Unternehmen analysiert und je nach Kundenanforderungen die deutsche oder eine globale Cloud als Optionen durchgespielt. Neben der technischen und organisatorischen Analyse werden natürlich auch Themen wie Datenschutz und Datensicherheit diskutiert. Die Rechtsabteilung ebenso wie die Risikomanagementabteilung werden auf diesem Weg immer miteinbezogen.

Im weiteren Verlauf gibt es dann zwei Szenarien:

  1. Kunde möchte komplett neues Datenbank-Projekt angehen
  2. Kunde hat bereits Datenbanken lokal im Einsatz, möchte diese aber modernisieren

Wenn ein Kunde ein neues Datenbank-Projekt angehen möchte und also vorher keinen SQL Server im Einsatz hat, wird ein Testszenario aufgesetzt und es werden Datenbank-Prototypen in der Cloud erstellt und in die jeweilige Lösung integriert. Die Bedürfnisse und Anforderungen des Kunden werden dabei anhand dieses Prototyps getestet und es werden Schnittstellen analysiert – so geschehen bei unserem erwähnten Kundenbeispiel von Azertra. Alternative b): Wenn lokal schon ein SQL oder alternativer Datenbank-Server genutzt wird, könnte man ebenfalls erst ein Testszenario aufsetzen. Doch in der Regel soll es in einem solchen Fall aus Sicht des Kunden schneller gehen, um schnell Erfolge zu erzielen. Daher wäre unser vorgeschlagener Prozess in diesem Fall, zunächst die lokale Datenbank-Infrastruktur komplett in der Cloud abzubilden und dann zu schauen, wie der Workload auf die einzelnen Azure-Dienste verteilt wird, sprich: welcher Dienste fertig einsetzbar und skalierbar aus der Cloud bezogen werden können.

> Aus alt mach neu

Wenn Sie mehr erfahren möchten, wie Sie durch die Modernisierung Ihrer Datenbanken Geld sparen und gleichzeitig die Leistung optimieren können, vereinbaren Sie doch gerne einen kostenlosen Beratungstermin. Telefonisch unter 0911-1313 14-50, per E-Mail an cloud@acontech.de oder über das Kontaktformular: www.acontech.de/kontakt

Wenn Sie ein überzeugendes Projekt haben und Microsoft Azure gerne testen möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür: Ausgewählte Projekte unterstützen wir mit bis zu 15.000 EUR Microsoft-Guthaben. Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen dazu.

Ein Beitrag von Stefan Zenkel, Geschäftsführer der aConTech Enterprise IT-Solutions GmbH.

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