Security-Mythen – wir klären sie auf! Teil 2

Zwischen Mythos und Realität besteht eine tiefe Kluft: Bei den alten Griechen stand der Mythos in klarer Opposition zum Logos, der die Wahrheit von Behauptungen immer durch verstandesgemäß nachvollziehbare Beweise belegen muss. Beispiele für heute noch bestehenden Irrglauben, der Unternehmen in Gefahr bringen könnte, sind beispielsweise, dass Daten hinter einer Firmen-Firewall ganz sicher seien oder Microsoft kein Sicherheitsanbieter sei.

Stratos Komotoglou, Security Lead Microsoft 365, entlarvt für Sie die gängigsten Mythen über Security: 

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Mythos: Mit einer Firewall sind eigene Daten ausreichend geschützt

Oft sind Unternehmen der Auffassung, eine gute Firewall müsse als Schutz genügen. Auch das ist ein Trugschluss. Wir befinden uns heute in einer Zeit, in der die Daten nicht mehr zentral hinter einer Firewall liegen. Das heißt die Daten sind in Unternehmen nicht mehr nur On-Premise zu finden. Selbst die digitalen Arbeitsstationen wie Computer, Laptops oder mobile Geräte sind nicht mehr stationär nur im Unternehmen. Auf der einen Seite nimmt die Nutzung von Cloud-Diensten enorm zu, was wiederum bedeutet, dass Daten vom eigenen Rechenzentrum in die Cloud wandern. Auf der anderen Seite bewegen sich auch die Endpunkte, sprich Smartphones und Tablets, frei und längst nicht mehr nur auf dem Firmengelände. Daten sind heute überall und deswegen muss der Schutz auch entsprechend angepasst werden. Die Annahme, die Firewall sei das wichtigste Element um Daten zu schützen, ist längst nicht mehr gültig. Es muss ein Schutz etabliert werden, der mitgeht, der an Dokumenten, E-Mails und Geräten angeheftet ist und sich mit den Geräten fortbewegt.

Mythos: Microsoft ist kein Sicherheitsanbieter

Häufig bekommen wir zu hören, Microsoft sei doch gar kein Sicherheitsanbieter. Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass sehr viele Microsoft „schon immer“ kennen und meist mit Diensten wie Office, Hotmail oder Produkten wie Xbox in Verbindung bringen. Doch das lässt sich von der Sicherheit dieser Angebote nicht trennen. Bei der riesigen Zahl an Nutzern weltweit muss Microsoft zum einen natürlich gewährleisten, dass alles reibungsfrei funktioniert. Zum anderen muss aber auch sichergestellt werden, dass sämtliche Daten, die dort ausgetauscht werden – egal ob im Endkonsumentenbereich oder im Business-Umfeld – entsprechend abgesichert sind. Microsoft investiert jährlich eine Milliarde Dollar in das Thema Forschung und Entwicklung von Sicherheitslösungen. Mehr als 3.500 Mitarbeiter arbeiten in zwei auf Sicherheit spezialisierten Abteilungen. Im Cybersecurity Operation Center testen Mitarbeiter die eigenen Dienste und machen diese sicherer. Die Digital Crime Unit arbeitet mit Branchenverbänden und Institutionen wie den Landesregierungen zusammen, um Cyberkriminellen das Handwerk zu legen. Das zeigt, dass Security bei Microsoft eine übergeordnete, stets zentrale Rolle spielt.

 

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